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Artikel URL: http://www.welt.de/data/2003/05/13/93527.html

 

Warmes Wetter lässt Spargel sprießen: Sorge über Preisverfall

Beelitz -  Knapp drei Wochen nach Beginn der Spargelsaison sind die Brandenburger Spargelbauer bisher zufrieden mit der Ernte. "Wir sind sehr gut gestartet, es war trocken und heiß und der Spargel ist sehr schnell gewachsen", sagte der Vorsitzende des Beelitzer Spargelvereins, Manfred Schmidt. 

Wegen der günstigen Witterung sei auf dem 836 Hektar großen Anbaugebiet etwa ein Drittel mehr Spargel gestochen worden als im Vorjahr zu dieser Zeit. Allerdings macht den Anbauern der Preisverfall zu schaffen. "Auch wenn unsere Landwirte am Hof für die beste Qualität noch fünf bis sechs Euro pro Kilo erhalten, stehen sie doch unter dem Druck der Großmarktanbieter aus Süddeutschland und Holland, die nur noch einen Euro für das Kilo bieten." 

Folge: Viele Händler holen sich den billigen Spargel auf dem Großmarkt.

"Es könnte etwas kühler werden und regnen, damit der Spargel langsamer wächst und somit der Druck vom Markt etwas genommen wird", hofft Schmidt.

  dpa

Artikel erschienen am 13. Mai 2004

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