Warmes Wetter lässt Spargel sprießen: Sorge über
Preisverfall
Beelitz - Knapp drei Wochen nach
Beginn der Spargelsaison sind die Brandenburger
Spargelbauer bisher zufrieden mit der Ernte. "Wir
sind sehr gut gestartet, es war trocken und heiß und
der Spargel ist sehr schnell gewachsen", sagte der
Vorsitzende des Beelitzer Spargelvereins, Manfred
Schmidt.
Wegen der günstigen Witterung sei auf dem 836
Hektar großen Anbaugebiet etwa ein Drittel mehr Spargel
gestochen worden als im Vorjahr zu dieser Zeit.
Allerdings macht den Anbauern der Preisverfall zu
schaffen. "Auch wenn unsere Landwirte am Hof für
die beste Qualität noch fünf bis sechs Euro pro Kilo
erhalten, stehen sie doch unter dem Druck der Großmarktanbieter
aus Süddeutschland und Holland, die nur noch einen Euro
für das Kilo bieten."
Folge: Viele Händler holen
sich den billigen Spargel auf dem Großmarkt.
"Es könnte etwas kühler werden und regnen,
damit der Spargel langsamer wächst und somit der Druck
vom Markt etwas genommen wird", hofft Schmidt.
dpa
Artikel erschienen am 13. Mai 2004
 |